Storytelling - Wie Sie mit guten Geschichten besser verkaufen

Wie Sie, mit guten Geschichten besser verkaufen...



"Der Begriff „Storytelling“ ist  mittlerweile gross in Mode gekommen und bedeutet mehr als nur Geschichten erzählen."

Im Wirtschaftsleben, im Zusammenhang mit Personalarbeit, Mitarbeiterkommunikation, Wissensmanagement, Werbung und Vertrieb. Für die einen geht es darum, bestimmte Ideen und Botschaften nachhaltig in den Köpfen von Kunden und Mitarbeitern zu verankern, für die anderen wiederum ist das Zuhören bedeutsam, das bessere Verstehen von Mentalitäten und Erfahrungen bestimmter Gruppen, als Basis für Wandel (Change Management) und Entwicklung im Unternehmen.


Alle Unternehmen - KMU's und Firmen-Gründer - brauchen eine Story

Die Werte eines Unternehmens, seine Ziele, Visionen und seine Leitideen lassen sich nicht nur durch eine blosse Aufzählung von Daten und Fakten kommunizieren. Gründer brauchen eine Geschäftsidee, aber sie brauchen auch eine Story, um ihren Investoren, Aktionären und Mitarbeitern zu vermitteln, wohin der Weg führen soll. Es braucht die (Unternehmens-) Geschichte, wenn sie andere für ihre Arbeit, ihre Ziele und Produkte begeistern wollen.



Hinter jedem erfolgreichen Produkt steht eine Geschichte.




Der moderne Markt ist ein Markt der Ideen, der Legenden, Mythen und Geschichten.
Zum einen die Garagen-Geschichten, also von Unternehmen die in einer Garage entstanden sind, wie Hewlett Packard, Apple, Microsoft und weitere IT-Unternehmen. Zum anderen die von Ferrari, Harley Davidson, Jack Daniels, Valserwasser oder Toblerone.

Werbung mit Emotionen und Selbstdarstellung

Alle Luxusprodukte, ob Uhren, Autos, Bekleidung, Parfüme, Edel-Alkoholika, wie Brandys, Champagner, Cognacs, Weine haben Geschichten, für die mehr Geld ausgegeben wird, als für die reine Funktionalität oder Wertigkeit.

Eine Uhr können Sie schon ab 10 Franken kaufen. Swatch erzählt eine Story, kostet fünf- bis zehnmal mehr. Rolex blickt auf jahrzehntelange Geschichten zurück, kostet x-tausendfach mehr.  Eine normale Jeans ohne Geschichte kostet 20 Franken, ein Lewis-Jeans mit Geschichte kostet zwischen 100 und 250 Franken.

Imageträger, Wertanlagen oder Kunstwerke?

Jean-Claude Biver, VRP der Uhrenmarke Hublot, meint dazu: „Kein normal tickender Mensch würde sich eine 10'000 Euro  teure Uhr kaufen, bloss um von ihr die Zeit abzulesen. Die erhält man doch heute überall gratis. Vom Handy, vom Radio, vom Computer.“

Für Biver sind es die „Nebenwerte“, wie Emotionen, Träume, Status, die Uhren und andere Luxusprodukte so attraktiv machen.

Vision und Leidenschaft führen zum Erfolg

Auch Biver erzählt seine Geschichte, die bereits eine Legende ist. Er war ein Hippie, studierte BWL an der Uni Lausanne,  wohnte nach der Studentenzeit zur Miete in einem Bauernhaus im Vallée de Joux. Isst und trinkt in einem urigen Landgasthof und schaut auf die Uhr eines Freundes, einer Skelettuhr. Dann, die Erinnerung an die Dampfmaschinen in seiner Kindheit. Der „Zwanziger“ fällt, er will mit der Uhrmacherei sein weiteres Leben verdienen...  

Der grosse Celebrity-Effekt

Dass Uhrenfirmen bevorzugt mit Prominenten werben, ist bekannt. Wie stark wir uns tatsächlich davon beeinflussen lassen, weniger.

Heute übernehmen vor allem Schauspieler, Tennisspieler oder Rennfahrer die Rolle eines Botschafters. George Clooney für Nespresso, Jenson Button  und Leonardo di Caprio für TAG-Heuer oder Roger Federer für Lindt&Sprüngli.

Bei Uhrenmarken wie Breguet oder Patek Philippe ist die Käuferliste so exklusiv, dass man dabei immer auch ein Stück Unsterblichkeit erwirbt. Auf dieser Ebene kaufen die Leute aus Gründen wie: der Langlebigkeit, der Traditionen, technischer Virtuosität, als Investment...

Wenn also eine Frau oder Mann ein Parfüm, einen Chronometer oder ein exklusives Bekleidungsstück kauft, erwerben sie viel mehr als nur ein Duftwasser, eine Uhr oder eine Jeans. Sie oder Er kaufen sich einen Lebensstil, Selbstverwirklichung, Exklusivität und auch Leistung, Erfolg und gesellschaftlichen Status. Romantik, Leidenschaft, Erinnerungen, Hoffnungen und Träume.

Aber noch lange nicht sind alle Geschichten erzählt. Alte und neue Geschichten mit negativen und positiven Auswirkungen warten auf uns. Alte Geschichten, wie die Freiheit mit Marlboro, werden mit Krebs verbunden. Baccardi Rum wird mit Insel-Armut und Aids identifiziert. Finanz- und Börsengeschichten werden mit Totalverlust und Selbstmord abgegolten. Neuere Geschichten werden mit schnellem Ruhm, Reichtum und langem Leben verbunden sein.

Das Geld regiert die Welt und den Markt

Die Medien und Werbeagenturen leben von den Geschichten, die meistens erfunden wurden, nur um das Produkt, das man besitzen muss und als Lifestyle, den man leben muss, zu verkaufen.

Trotzdem brauchen wir moderne Geschichtenerzähler, damit der Markt, die Ideen in Form von Produkten und Dienstleistungen aufnimmt und der Konsument sich selbst verwirklichen kann. 

Wann erzählen Sie mir Ihre Geschichte?

Mit unternehmerischen Grüssen

Hugo Bühlmann

www.hugobuehlmann.ch



Kommentare

Beliebte Posts